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Organische Leuchtdioden (OLED) und organische Solarzellen (OSC) auf Polymerbasis weisen ein großes Potenzial in der Entwicklung neuartiger Solarzellen und energieeffizienter Display- und Beleuchtungstechnologien auf. Mehr...

Die cynora GmbH konzentriert sich auf die Erforschung neuartiger Halbleiterpolymere, die durch ihre physikalischen Eigenschaften als weiß emittierende polymere OLEDs Verwendung finden.

In Zukunft wird die Herausforderung darin bestehen, neben weiterer Effizienzsteigerung die kosteneffektive Verarbeitung und Lebensdauer der OLEDs zu verbessern. Mehr...

Die cynora GmbH bietet eine Technologie zur Synthese von optoelektronischen Materialien im Multi-Gramm-Maßstab an.

Diese Materialien sind bei uns kommerziell erhältlich und werden in Versuchen zum Auftragen dünner Schichten und bei der Weiterentwicklung druckbarer Elektronik verwendet. Mehr...

Mit unseren hochmodernen Laboratorien im KIT Hightech Inkubator (externer Link) sind wir in einer der führenden Technologieregionen Europas beheimatet.

Das Karlsruhe Institut für Technologie (KIT) (externer Link) ist die Kooperation zwischen der Universität Karlsruhe und dem Forschungszentrum Karlsruhe. Mehr...

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Pressemitteilung (März 2011)

Zum Download der Pressemitteilung bitte hier klicken.

März 2011.  Das Karlsruher Hightech-Unternehmen cynora GmbH erhält eine Finanzierung durch ein Schweizer Family Office zur Weiterentwicklung ihrer optoelektronischen Materialien für Leuchtdioden und Solarzellen. Die von cynora entwickelten und patentierten organischen Stoffe lassen sich durch Druck- und Beschichtungsverfahren in großem Durchsatz verarbeiten. Hierdurch soll eine kostengünstige Serienfertigung von Leucht- oder Photovoltaikfolien ermöglicht werden, mit denen sich elektrischer Strom in Licht beziehungsweise Licht in Strom umwandeln lässt.

Das  im High-Tech-Inkubator des Karlsruher Instituts  für Technologie (KIT)  beheimatete Unternehmen  konzentriert sich auf die Erforschung  und Entwicklung    von  neuen organischen Halbleitermaterialien.  Vom Design  neuer Funktionsmoleküle für organische  Leuchtdioden und Solarzellen bis zu deren Herstellung im Labor und den Tests auf ihre  physikalische  Eignung durch geeignete Messverfahren deckt die cynora das gesamte Spektrum der Materialentwicklung ab. Im Fokus stehen  dabei  polymere und nichtpolymere Stoffe sowie  unterschiedliche Metallkomplexe. Da sich solche Stoffe im Gegensatz zu konventionellen Funktionsmaterialien wie Galliumarsenid  (LEDs)  oder Silizium  (Solarzellen)  mit Lösemitteln lösen und verarbeiten lassen, können mit der cynora-Technologie flächige Leuchtdioden (OLEDs) und kostengünstige organische Solarzellen (OSCs) hergestellt werden.


cynora verwendet dabei nicht die heute üblichen Verbindungen teurer Schwermetalle wie Iridium und Platin. Diese kommen zwar bereits in den Displays von Handys und kleinformatigen  Fernsehern zum Einsatz, haben aber einen gravierenden Nachteil: Den Preis. Ende 2010 erreichte der Iridiumpreis mit 800 $ je Unze (circa 28 Gramm) einen neuen Höchststand, durch den stärkeren Bedarf aus aufstrebenden Ländern wie China und Indien könnte es außerdem in den nächsten Jahren zu einer weltweiten Verknappung dieser Metalle kommen. Den cynora-Wissenschaftlern  ist es gelungen, Iridium und Platin durch um Größenordnungen kostengünstigere, ungiftige Metalle zu ersetzen, ohne dabei nennenswerte Einbußen in der Effizienz der Verbindungen hinnehmen zu müssen.


Im  Gegensatz  zu herkömmlichen Verfahren  zur OLED-Herstellung ermöglicht die flüssige Prozessierbarkeit  der cynora-Technologie eine nahezu unbegrenzte Einsetzbarkeit, unabhängig von Form und Oberflächenbeschaffenheit. Während bisher die  OLED-Materialien verdampft und  mit einer  aufwendigen und kostenintensiven  Vakuumtechnologie  verarbeitet werden müssen,  können mit Flüssigprozessierung auch polymere und andere nichtverdampfbare Stoffe zum Leuchten gebracht werden. Somit  können  in Zukunft  ultraflache, flexible,  leichte und recycelbare Licht-  und Energiequellen auch in großen Dimensionen hergestellt werden. Dr. Tobias Grab, Geschäftsführer der cynora GmbH: „Die Märkte  für organische Solarzellen und Leuchtdioden  besitzen  ein  sehr großes  Potenzial, welches wir mit unserer Technologie  nutzen möchten. Wir freuen uns,  auf diesem Weg von einem erfahren Investor begleitet zu werden, der uns  bei der  Umsetzung massenmarktorientierter Anwendungen und Produkte unterstützen wird.“

cynora wurde bei der Transaktion durch die Hamburger Corporate Finance Beratung CatCap GmbH begleitet.

 

Über die cynora GmbH:
Die cynora GmbH ist ein forschungsorientiertes  Hightech-Unternehmen, das
hauptsächlich  im Bereich der  organischen Elektronik aktiv ist  und  über  mehrjährige Erfahrung bei der Synthese von Materialien für  organische Leuchtdioden und  organische Solarzellen und deren Verarbeitung verfügt.   Das Unternehmen  ist ein Spin-Off der RWTH Aachen und wird seit April 2008 von Dr. Thomas Baumann und Dr. Tobias Grab als geschäftsführende Gesellschafter geleitet und beschäftigt zurzeit 6 Mitarbeiter. Um die bestehende Zusammenarbeit mit führenden Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie weiter zu vertiefen, zog die Firma 2008 von Herzogenrath in den High-Tech-Inkubator am Campus Nord des KIT, dem Gelände des ehemaligen Kernforschungszentrums Karlsruhe und verfügt hier über hochmoderne Forschungslaboratorien und exzellente Entwicklungskooperationen.


Über die CatCap GmbH:

CatCap  begleitet Unternehmen und Ihre Gesellschafter bei strategischen Kapitalmaßnahmen, also Unternehmenskäufen oder  -verkäufen oder der Durchführung von Kapitalerhöhungen.  CatCap sitzt in Hamburg, ist bankenunabhängig, hat fünfzehn Mitarbeiter und wird von drei Partnern geführt.  Im Jahr 2010 hat CatCap 16 Transaktionen erfolgreich begleitet und belegt seit Jahren einen der vorderen Plätze im deutschen Corporate Finance Geschäft für Transaktionen unter € 50 Mio. CatCap ist Teil des internationalen Globalscope M&A Netzwerks, mit über 25 Partnerfirmen in Europa, den USA und Asien.